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Hinweis:
Meine eigenen Kommentare zu den
Original-Anleitungen sind immer
*hervorgehoben*. |
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Die Kreuztrage©
Alter: ab etwa sechs Wochen
empfohlene Tuchlänge: ab 420cm
*oft reicht auch
ein Tuch in 4,00m Länge, je nach Größe des Trägers*
*Tipp: Bei dieser
Technik kann das Tuch vorgebunden und auch ohne Kind angezogen/
getragen werden, somit... |
*...ideal
für
-Schlechtwettertage, um zu verhindern, dass die Tuchenden beim Binden
auf den Boden hängen
-
Autofahrten, kürzere Spaziergänge und Unternehmungen, wo das Kind
zwischen Autositz/ Kinderwagen und Tragetuch hin- und herwechselt
- Eltern ohne
Rückenprobleme, die das kürzestmöglichste Tuch für eine Trageweise
senkrecht vor dem Bauch suchen
und
- für Männer, bei denen das vorhandene Tuch für die Wickelkreuztrage
einfach zu kurz ist |
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*DIE
WICKELKINDER-VARIANTE:
Bevor Sie beginnen,
nehmen Sie Ihr Tuch ungefähr in der Mitte, halbieren Sie das Tuch der
Länge nach auf ca. 1-2m Länge, indem Sie die Webkanten aufeinander
legen.
Damit
hat Ihr Tuch die ideale Breite von 35cm, drückt nicht so sehr auf den
Schultern und stützt mit der doppelten Lage Stoff Ihr Kind noch besser!* |
 Legen Sie das DIDYMOS-Tragetuch
so über Ihre Schultern, daß auf dem Rücken eine Schlaufe hängt.
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*Die offenen Kanten
der doppelten Tuchbahnen zeigen dabei immer nach innen/ zum Hals. Die
Schlaufe soll so tief herunterhängen, dass Sie mit einer Hand noch
bequem hindurchlangen können. Die losen Enden hängen vorne über die Schulter
nach unten.*
Je länger Sie diese Schlaufe lassen umso tiefer
sitzt Ihr Kind später im Tuch.
*Stimmt nicht ganz:
Wichtiger ist, in welcher Höhe der Knoten gebunden ist.* |
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Lassen Sie eines der Tuchenden vorne ca. 20 cm länger
herunterhängen als das andere.
Jetzt führen Sie die längere Tuchbahn diagonal über die Brust
*Oder anders formuliert:
Legen Sie die Tuchbahnen vor der Brust überkreuz (deswegen Kreuztrage), wobei
die offenen Kanten nach innen zeigen sollen.* |
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... und ziehen sie
*(die längere
Tuchbahn)* durch die Schlaufe auf Ihrem Rücken.
*Ob von oben
oder von unten, von rechts oder links ist dabei egal.* |
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Verknoten Sie die beiden Tuchbahnen seitlich mit einem
Doppel- oder besser einem
Weberknoten (der ist
flacher).
*Bei
kleinen Kindern sollte der Knoten ungefähr in der Taillenbeuge oder am
oberen Hosenbund sitzen. * |
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*Anschließend ziehen
Sie den Knoten, der meistens zu weit vorne am Bauch gebunden wird, nach
hinten Richtung Rücken, damit er nicht zu nah an den Füßen des
Babys sitzt.*
Dann ziehen Sie das Stoffkreuz vor Ihrer Brust
nach unten.
*Ganz wichtig: Simulieren Sie das Gewicht Ihres Kindes, greifen Sie
mit beiden Händen/ Daumen in das Stoffkreuz und dehnen Sie das Kreuz
gleichmäßig aus. Durch das Nach-Hinten-Schieben des Knotens sind die
Bahnen nämlich nicht mehr ganz symmetrisch verteilt. Das müssen Sie
jetzt korrigieren, sonst sitzt Ihr Kind später schief!* |
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Um Ihr Kind mit abgewinkelten Beinchen auf die
Tuchkreuzung zu setzen, halten Sie es mit einer Hand an Ihre Schulter
gedrückt und holen Sie mit der freien Hand ein Beinchen zwischen den
Tuchbahnen hervor. Schulter wechseln und dasselbe mit dem anderen
Beinchen. |
*Das ging jetzt aber
ein wenig schnell: Also: Ihr Kind kommt immer zuerst in die
innen liegende Tuchbahn.
Dazu das Baby auf die gegenüberliegende Schulter legen, Bein
greifen, unter der oberen Tuchbahn durchziehen, über der unteren
Tuchbahn drüber (wie beim Fädeln).
Kind
auf die andere Schulter legen und das gleiche gegengleich.* |
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*Jetzt kommt eigentlich das Wichtigste:
Setzen Sie Ihr Kind ganz senkrecht vor Ihrer Brust zurecht,
kontrollieren Sie, ob beide Füßchen gleich weit nach unten heraushängen.
Sonst sitzt Ihr Baby später schief.* |
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Halten Sie Ihr Kind so lange gut fest, bis Sie den
Stoff breit über seinen Rücken gefächert haben. Zuerst die innere
Tuchbahn und dann die äußere Tuchbahn.
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*Nochmal langsam:
Nehmen Sie zuerst
die innere Tuchbahn und fixieren Sie damit die Schulter und einen Teil
des Rückens, damit Ihr Baby nicht mehr nach hinten wegkippen kann.
Dann die äußere
Tuchbahn ebenso.*
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*In einem zweiten
Schritt fächern Sie die beiden (doppelt gelegten) Stoffbahnen dann
richtig auf:
Zuerst die innere, dann die äußere. Dazu mit beiden Händen je eine Kante
der jeweiligen Tuchbahn ergreifen und jeweils nach außen
auseinander ziehen, bis das Tuch in die Kniekehlen des Kindes reicht!
Das Gleiche mit der äußeren Tuchbahn.
Das Tuch ist breit
genug gezogen, wenn der Steg zwischen den Beinen Ihres Kindes so gut wie
keine Falten mehr wirft (halbierte Tuchbahn= 35cm breit)
und die Oberschenkel Ihres Kindes nicht nach unten, sondern waagrecht
zur Seite zeigen.
Ganz nebenbei
werden dabei die Tuchbahnen bis oben hin zum Nacken Ihres Babys
zugezogen, so dass vom Pulli/ Strampler nichts mehr zu sehen ist!
(wichtig für kleinere Babys -
bei älteren Kindern dürfen schon einmal die Arme und der obere Teil des
Rückens frei sein* |
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So sollte es aussehen:
Der Rücken leicht gerundet, die Beinchen stark angehockt und gespreizt,
das Tuch straff.
Bei Bedarf können Sie eine Tuchbahn als Kopfstütze zuziehen.
Am besten immer die Bahn am Hinterkopf! |
Na ja, dieses Foto
ist eigentlich nicht ganz vorbildhaft: Bei den ganz Kleinen sollte
keinesfalls der Arm über der Tuchbahn herausragen!!!
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Übrigens:
Die meisten Eltern binden anfangs viel zu locker, so dass Ihr Kind viel
zu weit unten sitzt und nicht genügend gestützt ist - und auch Ihr
eigener Rücken (und Beckenboden) stark strapaziert werden.
Zur Kontrolle:
Können Sie Ihren eigenen Bauchnabel noch fühlen? Dann sitzt Ihr Kind
genau richtig (gilt natürlich nicht mehr für ältere Kinder) -
jedoch niemals so hoch, dass bei aufrechter Haltung Ihr Kinn den Kopf
Ihres Kindes berührt.
Ein letzter Hinweis:
Vermeiden Sie bei kleineren Kindern, die Tuchbahnen über Ihre Schultern
nach unten zu ziehen. Das entlastet zwar Ihre Schultern, verringert aber
die notwendige Spannung und seitliche Stützfunktion der Tuchbahnen für
den Rücken Ihres Babys. |